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Betriebsausflug-12

Presseinformation vom: 05.06.2014

Das Historische Stadtsiegel der Universitätsstadt Marburg überreichte Oberbürgermeister Egon Vaupel am 05. Juni 2014 an Lutz Götzfried und Hartmut Seelig. (von links) Stadtverordnetenvorsteher Heinrich Löwer, Hartmut Seelig, Ehefrau Johanna Seelig, Lutz Götzfried, Ehefrau Karin Götzfried und Oberbürgermeister Egon Vaupel. (neues Fenster)Im Rahmen einer festlichen Feierstunde im Historischen Rathaussaal der Universitätsstadt Marburg überreichte Oberbürgermeister Egon Vaupel das Historische Stadtsiegel an Lutz Götzfried und Hartmut Seelig. Beiden gebührt es als äußeres Zeichen der Dankbarkeit und Anerkennung der Universitätsstadt Marburg gegenüber ihrem außergewöhnlichen ehrenamtlichen Engagement, das beide Würdenträger miteinander verbindet.

Oberbürgermeister Egon Vaupel betonte: "Die hohe Qualität des Zusammenlebens in einer Stadtgesellschaft wäre ohne Menschen, wie Sie, die sich ehrenamtlich in den unterschiedlichsten Bereichen engagieren, nicht zu halten. Daher ist Ihre Ehrung mit dem Historischen Stadtsiegel auch so zu verstehen: Ein Drittel steht für Ihre außergewöhnliche Leistung, das zweite Drittel gebührt Ihren Ehepartnerinnen, die Verzicht üben mussten und Ihnen Freiraum gaben und das letzte Drittel sollte Ansporn sein, sich weiterhin in die Universitätsstadt Marburg einzubringen. Machen Sie weiter, wir brauchen Sie!"

Lutz Götzfried zeigt im Verein MObilO e.V. seit 17 Jahren außergewöhnliches Engagement. 1997 gründete er die MObilO GBR. Diese "Agentur für mobile Dienstleistungen" wurde gemeinsam von Bewohnerinnen und Bewohnern des Übergangsheimes Sauersgässchen und der Bürgerinitiative Sozialpsychiatrie betrieben. 2003 wurde die MObilO GBR in den heutigen Verein MObilO e. V. umgewandelt. Die Intention blieb die Gleiche: Der Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, Arbeitsplätze für Menschen mit psychischer Behinderung zu schaffen, die auf dem ersten Arbeitsmarkt wenig Chancen haben. Dabei fühlt sich der Verein dem Prinzip der Selbsthilfe gegen Arbeitslosigkeit und soziale Isolation verpflichtet.

Lutz Götzfried leistet für MOBilO e.V. am Kaiser-Wilhelm-Turm die gesamte Kulturarbeit von der Kontaktaufnahme mit den Künstlern bis zur Werbung und dem Ablauf der Veranstaltungen. Neben der Gestaltung der Homepage und er Fördererakquise, plant er Projekte und übernimmt die Gestaltung der Anlage. Oberbürgermeister Egon Vaupel hob Lutz Götzfrieds langjähriges Bestreben hervor, psychisch kranken Menschen dabei zu helfen, ihren Weg in ein lebenswertes Leben zu finden: "Die Wärme, die von diesem Ort ausgeht, geht von den Menschen aus, die dort arbeiten. Sie leisten einen sehr wichtigen Beitrag für die Universitätsstadt Marburg. Vielen herzlichen Dank!"

 

VORSTAND 2013

 

Am 5.7.2012 wanderten Vorstand und MitarbeiterInnen über den Eibenhardtpfad durch den Burgwald. Das Wetter spielte mit und so wurde es eine gelungene, harmonische Aktion, die allen Teilnehmern ermöglichte, sich auch einmal außerhalb des Arbeitsrahmens von einer anderen Seite her kennen lernen.

 

VORSTAND

Vorstand_2012_web

Vorstand (v.links) Brigitte Hauswald, Michael Andratschke,
Carin Götzfried (1.Vorsitzende), Brigitte Scholz (2.Vorsitzende),
Andrea Buchenauer (Geschäftsführung) und Halina Pollum, MObiLO e.V.

Kurzdarstellung des Projektes „TurmCafé im Kaiser-Wilhelm-Turm“
Der gemeinnützige Verein MObiLO e.V. hat es sich am 27.2.2003 als gemeinnütziger Verein umstrukturiert und neu gegründet. Nach wie vor hat er sich zur ‚Aufgabe gemacht, Arbeitsplätze für Menschen mit psychischer Behinderung zu schaffen, die auf dem ersten Arbeitsmarkt wenig Chancen haben. Dabei fühlen wir uns dem Prinzip der Selbsthilfe gegen Arbeitslosigkeit und soziale Isolation verpflichtet.

Erreichte Ziele:
Das Projekt „TurmCafé im Kaiser-Wilhelm-Turm“ wurde am 19. März 2005 eröffnet und aus einer im Jahre 1997 gegründeten Selbsthilfegruppe der Bürgerinitiative Sozialpsychiatrie Marburg heraus begonnen. Es war beabsichtigt, eine verantwortungsvolle und qualifizierte Beschäftigungsmöglichkeit unter Berücksichtigung der individuellen Leistungsfähigkeit für diese Zielgruppe zu schaffen. Daher wird z.B. der Dienstplan für die MitarbeiterInnen jede Woche aktualisiert – je nach psychischer Befindlichkeit der Einzelnen.

Durch die Übernahme von Verantwortung im täglichen Service, verbunden mit der ‚Aufgabe einer fachgerechten Bewirtung der Gäste, sowie der damit verbundenen Zuständigkeit für alle anfallenden Alltagsfragen und –entscheidungen, findet zugleich eine effiziente sowohl berufliche als auch soziale Integration statt.

Professionelle Hilfe durch eine ausgebildete Hauswirtschafterin, ehrenamtliches Engagement von 20 Vereinsmitgliedern und “nicht zuletzt der beharrliche und zuverlässige Einsatz der betroffenen MitarbeiterInnen sowie Kreativität, Menschlichkeit und Gemeinsinn haben ein außergewöhnliches Projekt ermöglicht und zum Erfolg gebracht“ - sagte LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann bei der Verleihung des Walter-Picard-Preises 2010 .

Um die Sicherung und den Ausbau der Arbeitsplätze zu gewährleisten, finden neben dem täglichen Cafébetrieb Familienfeiern sowie zahlreiche Kulturveranstaltungen statt. Zur Bewältigung der sich an sieben Wochenöffnungstagen ergebenden vielfältigen Aufgaben werden 10 Personen im Service, drei Personen im Außenbereich (Hausmeistertätigkeiten) und eine Geschäftsführerin beschäftigt.

Durch das Projekt wurde der bis dahin verwaiste, historische Ort „Spiegelslustturm“ wieder zu einem attraktiven Marburger Ausflugsziel. Es wurde dazu in Eigenleistung und mit der Unterstützung durch die Firma Novartis eine Waldbühne gebaut und für Kinder ein attraktives Spielgelände. Darüber hinaus gibt es eine gute Zusammenarbeit mit dem Kultur- und Standesamt Marburg, dem MTM (Marburger Tourismus Marketing) und dem Marburger Welcome-Hotel.

Zukunftsperspektiven:
Da die Frequentierung des Cafés und der Kulturveranstaltungen sowie die Nachfrage für Familienfeiern und Trauungen (das Café ist auch ein öffentlicher Marburger Trauraum) noch immer steigend ist, muss, um die MitarbeiterInnen und ehrenamtlichen Helfer nicht zu überfordern, unsere Ausstattung und Logistik ständig neu überdacht und ergänzt bzw. verbessert werden. Wir sind deshalb und aufgrund der hohen Personal- und Gebäudenebenkosten auf weitere Unterstützung durch Fördermittel und Spenden angewiesen.

Carin Götzfried
1. Vorsitzende

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Die MObiLO-Gründungsmitglieder Lutz Götzfried (von links)
und Marion Fenner erhalten den Preis vom LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann

OP-Marburg 13. März 2010
Ein außergewöhnliches Projekt
Der Picard-Preis des Landeswohlfahrtsverbandes geht an den Verein MObiLO

Der Verein MObiLO, der in Marburg das Café im Kaiser-Wilhelm-Turm betreibt, hat den Walter-Picard-Preis des Landeswohlfahrtsvertbandes Hessen (LWV) erhalten. “Kreativität, Menschlichkeit und Gemeinsinn haben ein außergewöhnliches Projekt ermöglicht, betonte LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann am Donnerstag bei der Preisverleihung in Wiesbaden. Aktiven und engagierten Menschen, wie sie im Verein MObiLO zu finden sind, sei es zu verdanken, dass “Gemeindepsychiatrie” heute als gelebte Realität empfunden werde.

“Das Café ist eine Erfolgsgeschichte auch und besonders für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sagte der LWV-Chef. Nachahmenswert und vorbildlich sei es, wie das Ziel verwirklicht werde, Menschen mit psychischen Erkrankungen die Teilhabe am beruflichen, gesellschaftlichen und kulturellen Leben zu ermöglichen. Funktionieren könne das nur, wenn professionelle Hilfe, ehrenamtliches Engagement und nicht zuletzt der beharrliche Einsatz der betroffenen Menschen ineinandergreifen. Das sei genau das, was sich Walter Picard in seinen Reformkonzepten vorgestellt habe. (...)

Lutz Götzfried und Marion Fenner, zwei der Gründungsmitglieder von MObiLO, nahmen die Auszeichnung entgegen. (...) Der Verein MObiLO wurde 1997 zunächst als Gesellschaft des bürgerlichen Rechts ins Leben gerufen - später als gemeinnütziger Verein anerkannt. Er betreibt seit 2005 ein Café im Kaiser-Wilgelm-Turm. Das hat an 364 Tagen im Jahr geöffnet, dort werden auch Hochzeiten, Geburtstage und Firmenjubiläen ausgerichtet. Gut besucht sind die öffentlichen Veranstaltungen: MObiLO legt ein anspruchvolles und abwechslungsreiches Kulturprogramm im Kaiser-Wilhelm-Turm auf, das in der Marburger Kulturszene fest etabliert ist.

Der Verein beschäftigt insgesamt 12 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, 11 von ihnen mit Psychiatrieerfahrung. Sie sind vom Verein fest oder auf 400-Euro-Basis angestellt. 25 von 45 Vereinsmitgliedern engagieren sich ehrenamtlich für ihren Verein. Die Räume des Cafés wurden in Eigenleistung renoviert und mit Spendengeldern eingerichtet. (...)

Der Walter-Picard-Preis erinnert an einen der Initiatoren der Psychiatrie-Enquéte, die 1975 ihre Arbeit abschloss und maßgeblich zur Verbesserung der psychiatrischen Versorgung in Deutschland beigetragen hat. dem früheren Offenbacher Bundestagsabgeordneten, der lange der Verbandsversammlung des LWV angehörte, lagen dezentrale und offene Hilfen für psychisch kranke Menschen am Herzen, teilte der LWV mit. Auch für eine Stärkung der gesellschaftlichen Selbsthilfe habe sich Picard eingesetzt. Der von der Verbandsversammlung des LWV 2001 gestiftete Preis ist mit 5000,- € dotiert. Er wird alle zwei Jahre für nachahmenswerte Projekte in der hessischen Gemeindepsychiatrie vergeben.

 

MObiLO-A

Gründungsgruppe 1997
MObiLO GBR
Agentur für Arbeitsvermittlung


MObiLO -Vereins-Chronik
Der MObiLO e.V. wurde 24. Oktober 1997 als “Agentur für mobile Dienstleistungen”, nach den  Vorgaben des BGB als GBR (Gesellschaft des bürgerlichen Rechts) von Bewohnern des Übergangsheimes Sauersgässchen der Bürgerinitiative Sozialpsychiatrie gegründet.

Das damalige Ziel: "Wir wollten uns selbst Arbeitsplätze schaffen, weil unsere Chancen, auf dem freien Arbeitsmarkt immer geringer wurden". Hinzu kam die von der damaligen Bundesregierung vorgenommene Streichung aller berufsfördernden Rehagelder für Menschen mit seelischer Erkrankung. Diese  "Sparmaßnahme" wurde zwar später wieder zurück genommen, aber die Planung des Projektes war angelaufen und es hatten sich bereits so viele Hoffnungen an dieses Projekt geknüpft, dass es aus der gewonnenen Eigendynamik heraus, auch ohne die gesteigerte Angst vor einer lebenslangen Arbeitslosigkeit und einer dadurch vereitelten Rückkehr in ein normales, anerkanntes und nützliches Gemeinschaftsleben, realisiert werden konnte.

Das damalige MObiLO-Konzept. beinhaltete die Gründung einer "Agentur für mobile Dienstleistu- ngen n.d.V.d. BGB" und war als Arbeitsvermittlungsagentur zu verstehen, die Auftraggeber anwarb und die entgegengenommenen Aufträge an jene BewohnerInnen der Einrichtung weiter gab, die die Fähigkeiten hatten, den Auftrag sach- und fristgerecht zu erledigen. Die sachgemäße Ausführung des Auftrages sollte wiederum die Agentur kontrollieren, ebenso die Rechnung schreiben und alle Formalitäten wie Buchführung, Steuer, Versicherung etc. abwickeln.

Um bei MObiLO arbeiten und sich Aufträge vermitteln lassen zu können, musste jeder Nutzer erst einmal Gesellschafter werden. Der durch die Auftragserledigung erwirtschaftete finanzielle Gewinn sollte, neben einem ausgezahlten Barbetrag, ein Anteil des Gewinnes als Einlage bei MObiLO bleiben. Von diesem, von den Gesellschaftern investierten Kapital, sollten Anschaffungen wie Werkzeuge, Material, Maschinen, Kfz etc. finanziert werden und die Gesellschafter dadurch am Gesamtvermögen der Gesellschaft MObiLO beteiligt werden.

Die größte Hürde bei der Umsetzung des Konzeptes bestand in der fehlenden Bereitschaft der BewohnerInnen der Einrichtung, einen Gesellschaftervertrag zu unterschreiben, da ja diese Unterschrift  bedeutete, neben dem gesellschaftlichen Aufstieg vom bisher arbeitslosen Psychiatriepatienten zum Gesellschafter und selbständigen Kleinunternehmer, auch Verantwortung für eventuelle Haftungs- oder Schadensersatzansprüche zu übernehmen.

Dieses unternehmerische Risiko wurde in Anbetracht der ja tatsächlich bei den meisten GesellschafterInnen fehlenden fachlichen Kompetenz und dem daraus resultierenden geringen Selbstvertrauen (viele waren bis dahin noch nie einer beruflichen Betätigung nachgegangen), als existentielle Bedrohung und unzumutbar erlebt, zumal sich viele bereits an ihren Behindertenstatus und einen Betreuer, der stets die letzte Verantwortung trägt, gewöhnt hatten.

Aber auch bei den Betreuern mussten Grundüberzeugungen abgelegt und das Prinzip “Hilfe zur Selbsthilfe” einmal aus einer anderen Perspektive betrachtet werden. Wenn den Betreuten die die Möglichkeit zur übernahme von Selbstverantwortung ermöglicht werden soll, dann musste dies natürlich bedeuten, dass auch die Betreuer den von den Betreuten zu erledigenden Auftrag eine höhere Priorität einräumen, als z.B. das pünktliche Erscheinen zu den eigenen therapeutischen Gesprächsterminen - sofern es sich um eine unvorhersehbare und nicht zu vermeidende Terminüberschneidung handelt.

Es wurde deshalb auch unter dem Betreuungspersonal vereinbart, dass es in der Übergangsein- richtung künftig nichts wichtigeres geben sollte, als die von den Betreuten angenommenen Aufträge fach- und fristgerecht zu erledigen. Einer dieser ersten Aufträge, der schon bald eine harte Probe auf diesen Grundsatz erforderte, kam von der Stadt Marburg und beinhaltete die tägliche Reinigung eines städtischen Kindergartens. Das bedeutete für unser Übergangswohnheim, dass sich täglich gegen 17.00 Uhr eine kleine Gruppe von vier bis fünf Bewohner/innen zusammen finden und auf den Weg machen musste, um in Wehrda oder Cappel für zwei bis drei Stunden alle Räumlichkeiten dieses Kindergartengebäudes zu fegen, putzen und desinfizieren.

Und es funktionierte nicht nur sondern, über die fristgerechte Erledigung der Arbeiten hinaus, passierte ganz automatisch noch sehr viel mehr Positives. Da gab es plötzlich ganz neue Kontakte (z.B. zu Kunden, Ämtern und Behörden und Kindergartenpersonal), die nicht geprägt waren von Betreuungs- oder Therapieverhältnissen - und sie waren auch nicht getragen von sozial-moralischen Motiven hinter den Machtverhältnissen zwischen Helfer und Hilfeempfänger, sondern von einem ganz einfachen, aber für beide Seiten durchschaubaren und nützlichen Interesse - dem Arbeitsauftrag, der sachgerechten Erledigung und der entsprechenden Bezahlung.

Und dann gab es auch noch Signale des wieder ernst genommen werdens, wie z.B. die Aushändigung eines Kindergarten-Hausschlüssels, der von den Empfängern verantwortlich aufzubewahren und weiterzugeben war - kurz - eine für alle bislang betreuten Gesellschafter eine ganz neue und wohltuende Erfahrung.

Und wenn die bislang Betreuten nach Hause, in ihre Familien fuhren, dann gab es nicht mehr nur das Thema "wie geht es mir - wie wirken die Medikamente - was hat der Arzt gesagt - wann bin ich endlich in den Augen meiner Familie wieder gesund" sondern es gab ein neues Thema, die Agentur MObiLO und die anstehenden Aufträge und die damit verbundenen Erfolge und natürlich auch neuen aber geünderen Probleme. Im Zuge der neuen realen Kompetenzen entstand dann auch später der Wunsch, andere und anspruchsvollere Arbeiten, wie z.B. Renovierungen, Gartenpflege, Transporte, Umzüge etc. auszuführen.

 

MObiLO e.V., Gemeinnütziger Verein, Hermann-Bauer-Weg 2, 35043 Marburg;  info@spiegelslustturm.de, Telefon: 06421-682129;  SPENDENKONTO: Volksbank Mittelhessen, Kto Nr.: 180 275 18, BLZ.: 513 900 00;  ÖFFNUNGSZEITEN: Täglich 13 bis 19 Uhr. Sonn- u. Feiertags ab 11 Uhr; TURMBESTEIGUNGEN: Erwachsene 1,00 €, Kinder 0,60 €   IMPRESSUM